Bundesarbeitsgericht: Rotkreuzschwestern verlieren Sonderstatus

RA Thorsten Siefarth - LogoMitglieder einer Schwesternschaft vom Deutschen Roten Kreuz (Rotkreuzschwestern) werden häufig in externen Krankenhäusern eingesetzt. Das Bundesarbeitsgericht hat gestern entschieden (Az. 1 ABR 62/12), dass es sich dabei um Arbeitnehmerüberlassung handelt, wenn die Schwestern dort nach Weisung und gegen Entgelt tätig werden. Das zieht strengere Vorgaben nach sich. Allerdings mit einer Ausnahme. Mehr lesen

Bayerischer Hausärzteverband tritt Hospiz- und Palliativbündnis bei

RA Thorsten Siefarth - LogoAls erste ärztliche Berufsvertretung ist der Bayerische Hausärzteverband gestern dem Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis (BHPB) beigetreten. Das BHPB fokussiert sich auf die flächendeckende Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Bayer. Außerdem will es die finanziellen Rahmenbedingungen verbessern helfen. Weitere Informationen unter: www.bhpb.org.

Pflegekräfte: Heute schon Pause gemacht?

RA Thorsten Siefarth - LogoLaut einer Umfrage von ver.di haben ca. 70 Prozent der Pflegekräfte in Krankenhäusern angegeben, dass sie keine Pause machen konnten. Deswegen ruft die Gewerkschaft für den heutigen Tag dazu auf, die Pausen zu machen, die den Pflegekräften zustehen. Auch der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert eine „Pausenkultur“ in der Pflege: Das Arbeitszeitgesetz schreibe Arbeitspausen zwingend vor und es gehöre „zu den elementarsten Pflichten der Führungskräfte, diese auch sicherzustellen“.

Arzneimittel gehören weder in Toilette noch Spüle!

RA Thorsten Siefarth - LogoIn nahezu allen Gewässern in Deutschland können Arzneimittelrückstände nachgewiesen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen ist das für Menschen ungefährlich. Aber die Tier- und Pflanzenwelt wird bereits bei geringen Konzentrationen nachweislich beeinträchtigt. Deswegen hat der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck gemeinsam mit der Ärzte-, Tierärzte- und Apothekerkammer in der vergangenen Woche eine Informationskampagne zur richtigen Entsorgung von Arzneimitteln gestartet. Mehr lesen

Bei mehr als 6 Dioptrien wird die Brille zukünftig von der Kasse gezahlt

RA Thorsten Siefarth - LogoGestern habe ich über das Gesetz zur Stärkung der Heil-und Hilfsmittelversorgung (HHVG) berichtet. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) macht darauf aufmerksam, dass dieses auch eine Verbesserung der Versorgung mit einer Brille mit sich bringt. Bei Kurz- und Weitsichtigkeit werden zukünftig Sehhilfen mit mehr als 6 Dioptrien von der Kasse gezahlt, bei Hornhautverkrümmung reichen mehr als 4 Dioptrien. Mehr lesen